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28.06.2018 - Neue Blechteile: wie reagiert man auf Schäden

Die aktuelle technische Mitteilung der Interessengemeinschaft Fahrzeugtechnik und Lackierung (IFL) widmet sich der Frage nach dem richtigen Umgang mit defekten Blechteilen. Vor allem, wenn diese gerade erst geliefert wurde, kommt es auf eine korrekte Abwicklung an.

Ein erster Blick fällt dabei auf die unterschiedliche rechtliche Beziehung innerhalb derer sich ein K+L- Betrieb befindet. Zu nennen ist der Kaufvertrag, der mit dem Lieferanten des Blechteils geschlossen wurde und der einen Anspruch auf Nachbesserung im Falle einer schadhaften Lieferung beinhaltet. Ebenfalls relevant ist der Werkvertrag mit dem Kunden, in dem nahezu immer die „fachgerechte Instandsetzung eines Unfallschadens“ eingetragen ist.

Die anzumahnenden Nachbesserungen durch den Lieferanten können oder wollen von diesem allerdings oftmals nicht selber durchgeführt werden. Faktisch behilft man sich in dieser Situation mit einem Preisnachlass in der Höhe der zu erbringenden Arbeitsleistung. Mit anderen Worten zahlt der Lieferant für die Instandsetzung durch den K+L- Betrieb und wird dafür mit der Abnahme der Ware belohnt.

Hinsichtlich des Werkvertrags ist diese Regelung immer dann umsetzbar, wenn nur die sach- und fachgerechte Reparatur vereinbart wurde. Teilweise kann jedoch auch der Ersatz durch ein Neuteil Teil des Vertrags sein, was ein genaueres Hinsehen erforderlich macht.

Die geltende Rechtsprechung geht hier davon aus, dass ein Neuteil immer dann vorliegt, wenn höchstens kleinere Veränderungen oder Reparaturen vorgenommen wurden. Bei einer Beule ist dies in aller Regel der Fall, sodass sich eine gute Argumentationsgrundlage gegenüber den Kunden entwickelt.

Ebenfalls relevant ist in diesem Kontext das Beachten der Vorgaben des Herstellers, der vielfach bereits kleinere Eingriffe durch den Lackierbetrieb einpreist bzw. einkalkuliert.

Quelle:  https://schaden.news/de/article/link/40560/beschaedigt-angeliefertes-neuteil-was-sie-jetzt-beachten-sollten

22.06.2018 - K+L Betriebe: bei Transportfahrten Kontrollblätter ausfüllen

Wenn ein K+L Betrieb Transportfahrten durchführt, müssen diese den gesetzlichen Vorschriften für die jeweilige Fahrzeuggröße entsprechen. Hierzu zählt auch die Beachtung der Lenk- und Ruhezeiten sowie der Dokumentationspflichten.

Das Thema erhält seine Relevanz auch dadurch, dass K+L Betriebe immer wieder Transportfahrten durchführen müssen. Insbesondere, wenn es sich um Unfallfahrzeuge handelt, bedarf es eines Transporters oder LKW, um diese zur Reparatur zu holen. Wer sich hier nicht eines externen Dienstleisters bedient, fällt bereits unter die Regelungen für den Transport und muss entsprechend dokumentieren.

In gesetzlicher Hinsicht gelten je nach zulässiger Höchstmasse des verwendeten Fahrzeugs die Fahrpersonalverordnung (FPersV) oder die Verordnung (EG) Nr. 561/2006 des Europäischen Parlaments und des Rates zur Harmonisierung bestimmter Sozialvorschriften im Straßenverkehr (VO (EG) Nr. 561/2006). Die Beachtung von Lenk- und Ruhezeiten stellt wahrscheinlich kein größeres Problem dar, doch muss dies auch aufgezeichnet werden. Dabei spielt es keine Rolle, ob eine Leerfahrt oder ein tatsächlicher Transport vorliegen.

Die Fahrpersonalverordnung (§ 1 FpersV) gilt im Bereich von 2,8 bis 3,5 Tonnen. Vorteilhaft ist die Möglichkeit, Aufzeichnungen auch manuell und durch Tageskontrollblätter vorzunehmen, sofern kein Aufzeichnungsgerät im Fahrzeug installiert ist. Des Weiteren existieren Möglichkeiten, um von der Regel freigestellt zu werden.

Im Bereich von 3,5 bis 7,5 Tonnen ist die Verordnung (EG) Nr. 561/2006 Anwendung (Art. 1 VO (EG) Nr. 561/2006) zu beachten, die unter anderem ein EG-Kontrollgerät vorschreibt. Das Gewicht gilt auch dann als überschritten, wenn einmalig mit einem Anhänger gefahren wird und somit mehr als 3,5 Tonnen zu Buche schlagen.

Einen Ausweg kann die so genannte „Handwerkerregelung“ gemäß §§ 1 Abs. 2 sowie 18 FpersV. darstellen. Sollte diese nicht greifen, so müssen die Kontrollblätter innerhalb von 28 Tagen im Unternehmen ausgelesen und zudem aufbewahrt werden.

Quelle:  https://www.lackiererblatt.de/themen/schaden-management/teure-bussgelder-vermeiden/

15.06.2018 - Internationale Kunst im Museum für Lackkunst in Münster

Kunst aus China, Japan, Korea sowie dem europäischen und islamischen Kulturkreis – das zeigt das Museum für Lackkunst in Münster. Präsentiert werden eine Reihe interessanter und traditionsreicher Verwendungsmöglichkeiten für Lack – weit abseits des praktischen Nutzens.

Seit 1993 befindet sich das Museum für Lackkunst in der Münsteraner Windhorststraße. In dem Gebäude, das im klassizistischen Stil erbaut wurde, war früher lange das Stadtmuseum untergebracht. Dank einer Sammlung von mehr als 2.000 Exponaten und einer Bibliothek mit mehr als 4.500 Bänden, die teilweise bis ins 17. Jahrhundert zurückreichen, findet sich Münster auf den weltweiten Landkarten von Freunden der Lackkunst.

In den wechselnden Ausstellungen wird immer wieder der Bogen zwischen alter Kunst und den Werken kontemporärer Künstlerinnen und Künstler geschlagen. Zeitgenössische Werke sind beispielsweise Objekte wie klassische Lackdosen oder auch Skulpturen, Malerei und Kombinationen aus Lack und Bambus. Ebenfalls wird gezeigt, wie unterschiedlich der Umgang mit Lack und die Lackkunst in Kulturkreisen wie China, Japan sowie den europäischen und islamischen Ländern war.

Lack wurde in China bereits vor einigen Jahrtausenden vom Lackbaum gewonnen. Die Rohsubstanz war hochgiftig, weswegen lediglich mit roten und schwarzen Pigmenten gearbeitet werden konnte. In anderen Ländern wurde zudem mit Gold und Silber oder anderen Substanzen gearbeitet.

Zu sehen sind die Ausstellungsstücke des Museums jeweils von Mittwoch bis Sonntag zwischen 12 und 18 Uhr. Der Eintritt beträgt drei bzw. zwei Euro. Wer an einem Dienstag kommt, kann zwischen 12 und 20 Uhr kostenlos die Welt der Lackkunst bewundern.

Quelle:  http://www.museum-fuer-lackkunst.de

11.06.2018 - Schadensabwicklung und digitale Technologie

Digitale Technologie hält mehr und mehr Einzug in die Schadensregulierung. Durch das Zusammenwirken von Smartphone und Bilderkennungssoftware ist mittlerweile eine automatische Diagnose und Kalkulation via Internet möglich. Erste Pilotprojekte sind bereits in Vorbereitung.

Interesse an der neuen Form der Schadensabwicklung haben vor allem die Versicherer, die so eine Menge an Personal und Zeit sparen. So ist nicht verwunderlich, dass mit der Provinzial und der Allianz bereits die ersten großen Player im Markt Pilotprojekte ins Leben gerufen haben. Mittelfristig dürften auch die Schadenmanager folgen und die neuen Möglichkeiten nutzen. Schäden werden mit dem Smartphone aufgenommen und die Fotos über eine spezielle Schnittstelle eingesendet. Das System ist dann in der Lage, sowohl den Fahrzeugtyp als auch die Art des Schadens zu erkennen und zu evaluieren. Innerhalb weniger Sekunden erfolgt eine Kalkulation, wobei die Systeme bald genauer arbeiten dürften als jeder menschlicher Sachverständige.

Die Darstellung erfolgt im 3D-Modus, sodass die einzelnen Schäden perfekt veranschaulicht werden können. Des Weiteren soll möglich sein, dass einzelne Module individuell auf die Zwecke und Besonderheiten der einzelnen Werkstätten ausgerichtet werden können. Ein zusätzlicher Nutzen liegt in der digitalen Fahrzeugbewertung, die anhand von 50 ausgewählten Faktoren erfolgt und ebenfalls valide Ergebnisse liefert.

Quelle:  https://www.ax-ao.de/assets/documents/PM_News/AXAO_PR_BGA_Tagung_2018_20180530.pdf

24.04.2018 - Neues Berufsbild: Unfallschadenmanager zunehmend gefragt

Der Unfallschadenmanager ist ein relativ neues Berufsbild und wird als Zusatzausbildung angeboten. Der Vorteil besteht in einer besseren Koordination der einzelnen Akteure in der Schadensabwicklung.

Angeboten wird die zusätzliche Ausbildung beispielsweise von den Karosserie- und Fahrzeugbauer-Innungen München-Oberbayern und Schwaben. Gelehrt wird in Form von vier Modulen, die in aller Regel am heimischen PC bearbeitet werden können. Hinzu kommen einige Präsenzveranstaltungen an Wochenenden. Die Gesamtdauer liegt bei drei bis sechs Monaten.

Ziel der Ausbildung zum Unfallschadenmanager ist die Vermittlung ganzheitlicher Kompetenz. So ist es in vielen K+L Betrieben so, dass technische Mitarbeiter Probleme mit der kaufmännischen Dimension eines Auftrags haben, während kaufmännischen Mitarbeitern das technische Know-how abgeht. Beide „Skills“ sollen im Rahmen der Ausbildung vereint werden und mit Aspekten aus dem Terminmanagement sowie dem Managen der Ersatzteilversorgung ergänzt werden.

Aktuell werden vielfach Probleme bei der Koordination einer Schadensabwicklung beobachtet, die sich auch ökonomisch bemerkbar machen. Ein Unfallschadenmanager sorgt für reibungslose Abläufe, was auch im Hinblick auf den zunehmend industriellen Charakter der Schadensabwicklung von Bedeutung ist.  Die Vorgaben und Zeitfenster werden immer enger und nur perfekt organisierte K+L Betriebe sind auf Dauer konkurrenzfähig.

Entsprechend richtet sich die Zusatzausbildung sowohl an Karosserie- und Fahrzeugbauer als auch an Kraftfahrzeugtechniker, Lackierer und kaufmännische oder administrative Mitarbeiter.

Quelle:  http://colornews.de/werkstatt/ausbildung/ausbildung-unfallschadenmanager/

06.04.2018 - Spannende Ausstellungen im Deutschen Maler- und Lackierermuseum

Wer als Maler oder Lackierer arbeitet, übt ein überaus traditionsreiches Handwerk aus. Das Deutsche Maler- und Lackierer-Museum entführt seine Besucher in die mehr als 800-jährige Geschichte des Berufsstands.

Am Anfang stand eine Idee aus den frühen 1980er Jahren. Seinerzeit war es der Vorstand des Hauptverbandes des Deutschen Maler- und Lackierer- Handwerks, der die Notwendigkeit eines eigenen Museums erkannte. Auf der Suche nach einem passenden Ort wurde man im äußersten Südosten Hamburgs, fernab von allen touristischen Strömen fündig. Das „Glockenhaus“ aus dem Jahr 1600 liegt am Billwerder Billdeich 72 und ist vor allem Eingeweihten aus der Branche ein Begriff.

Offizielle Eröffnung des Museums war das Jahr 1984. 2002 erfolgte eine Erweiterung und der Bezug der gegenüberliegenden „Tenne“, einer Scheune mit strohgedecktem Dach.

Zu den Exponaten des Museums zählen unter anderem Urkunden und Zeugnisse der frühen Zunft-Tätigkeiten. Ebenfalls wird präsentiert, wie das Maler- und Lackierhandwerk in der Schriftgestaltung, der Hinterglasmalerei oder auch der Illusionsmalerei gewirkt hat.

Einblicke in den beruflichen Alltag bieten die beiden Werkstätten von 1600 und 1940, wobei Letztere ein echtes Original ist und viele Jahre in dieser Form betrieben wurde. Selbiges gilt natürlich auch für die alten Farbdosen, die Lieferscheine oder auch die Farbmischgeräte, Hochdruck- und Niederdruck-Spritzgeräte, das Airlessgerät und die Spritzpistolen.

In heutiger Zeit kaum noch anzutreffen sind Farbmühlen, die seinerzeit die Arbeit der Industrie verrichteten aber bereits seit vielen Jahrzehnten nicht mehr benötigt werden.

Wer das Museum besuchen möchte, kann dies an Samstagen und Sonntagen, jeweils zwischen 14 und 17 Uhr tun.

Quelle:  http://www.malermuseum.de/

03.04.2018 - IBIS Global Summit findet 2018 in München statt

Welche Trends prägen den internationalen Markt für Unfallreparaturen? Diese und andere Fragen werden im Rahmen des Internationalen Bodyshop Industry Symposiums (IBIS) diskutiert. Teilnehmer sind Versicherer, Schadensdienstleister und Vertreter der (Automobil-)Industrie.

2018 findet die jährliche Zusammenkunft der Branche in München statt. Vom 11. bis zum 13. Juni bildet das dortige Hilton Park Hotel den Rahmen für Diskussionen über globale Heransgehensweisen an Unfallschäden. Die Auswirkungen der internationalen Entwicklung auf den deutschen Markt werden in den kommenden Jahren ansteigen, was auch an internationalen Kooperationen zwischen Versicherungsunternehmen und Autoherstellern liegt. Ebenfalls ist der Markt für Franchisesysteme in Bewegung und es kommen neue Werkstattketten hinzu.

Partner des IBIS Global Summit 2018 sind der Autovermieter Enterprise-Rent-A-Car, Fix Auto  sowie Symach. Darüber hinaus sind Audatex, 3M und Axalta mit im Boot. An teilnehmenden Unternehmen werden naturgemäß deutlich mehr erwartet, sodass insgesamt mit rund 350 Personen gerechnet wird.

Das Leitmotiv der diesjährigen Veranstaltung lautet: „Challenging Perspectives – Innovation with tradition“. Auf der Agenda stehen dabei Themen wie das Rebranding oder auch Aspekte der Kundenpsychologie.

Die Anmeldung kann direkt auf der Webseite der IBIS erfolgen. In der Teilnahme sind auch Verpflegung sowie Übernachtungen enthalten. Des Weiteren findet am 12. Juni ein internationales Dinner statt und nach dem Ende des Events werden Audio- und Video-Dateien zugänglich gemacht.

Quelle:  http://ibisworldwide.com/ibis-global-summit-2018/

23.03.2018 - Richtiges Handeln bei Datenpannen gefragt

Kleine und größere Datenpannen gehören in der heutigen Zeit leider zum Alltag eines K+L Betriebs. Hinsichtlich des richtigen Umgangs existieren einige gute Tipps sowie zudem klare gesetzliche Vorgaben.

Durch die neue Datenschutzgrundverordnung (DSGVO), die am 25. Mai 2018 in Kraft tritt, werden die Karten – salopp formuliert – „neu gemischt“. Konkret bedeutet dies, dass Verstöße gegen datenschutzrechtliche Vorgaben fortan kein reines Kavaliersdelikt mehr sind, sondern erhebliche Konsequenzen nach sich ziehen können. Das gilt insbesondere für das Risiko von Abmahnungen, die in diesem Bereich ein überaus lukratives Geschäft für Anwälte bedeuten können.

Eine der Vorgaben des Gesetzes besteht darin, dass eine Meldung über eine Datenpanne binnen 72 Stunden gemeldet werden muss. Es empfiehlt sich, diese Meldung direkt von der Geschäftsführung oder dem Management vornehmen zu lassen, womit auch der Stellenwert zum Ausdruck kommt. Zudem sind alle Ereignisse und Entscheidungen exakt zu dokumentieren. In diesem Kontext gelten die Vorgaben aus Art. 33 Abs. 5 DSGVO.

Unternehmen sollten sich möglichst schon jetzt auf die neuen Regelungen einstellen und entsprechendes Know-how entwickeln. Dieses kann auch in der richtigen Einschätzung darüber bestehen, ob überhaupt eine Meldung vonnöten ist. Der Text des Gesetzes sieht hierfür einen „physischen, materiellen oder immateriellen Schaden für natürliche Personen“ vor, was auch bedeutet, dass der Verlust anonymer und rein sachbezogener Daten nicht meldepflichtig ist.

Für den Fall, dass Kunden oder Partner des K+L Betriebs von der Datenpanne betroffen sind, gebietet bereits die Fairness, dass diese darüber in Kenntnis gesetzt werden. Dies kann sowohl auf direktem Weg als auch über die Medien geschehen. Die Beurteilung über das Vorhandensein von Gefahren obliegt jedoch allein dem K+L Betrieb und sollte ebenfalls gründlich dokumentiert werden.

Quelle:  http://colornews.de/recht/datenschutzschutzgrundverodnung-richtig-handeln-bei-datenpanne/

15.03.2018 - ZKF: Schadenssteuerung deutlich angestiegen

Mehr Schadenslenkung in die Fachbetriebe – das ist eines der Ergebnisse, zu denen der Branchenbericht des Zentralverbandes Karosserie- und Fahrzeugtechnik (ZKF) für das Jahr 2016 kommt.

Bei näherem Hinsehen offenbart sich, dass die Branche gewissermaßen zwiegespalten ist. Zu den vermeintlichen Verlierern zählen Karosserie- und Fahrzeugbauer, die selber in die Herstellung involviert sind. Die Umsätze sanken 2016 gegenüber 2015 um ungefähr drei Prozent. Gravierender ist das operative Ergebnis, dass im Schnitt um 61 Prozent einbüßte.

Bessere Zahlen liefern die Unternehmen aus dem Bereich der Instandsetzung. Dank verbesserter Produktivität wuchs der Umsatz um solide 4,7 Prozent. Selbiges lässt sich auch vom Betriebsergebnis sagen, dass durchschnittlich um 7,8 Prozent gesteigert wurde.

Zu den Gründen für diese positive Entwicklung zählt sicherlich auch der zunehmende Trend zur Schadenslenkung. Sowohl Versicherer als auch Flottenbetreiber und Leasinggesellschaften entscheiden sich mehr und mehr dafür, Kasko- und andere Schäden in die Fachbetriebe zu geben. Dort sind die Stundensätze im Jahr 2016 noch einmal angestiegen und liegen nunmehr im Schnitt bei 98,15 Euro (2015: 96,35 Euro) für die Karosserie-Instandsetzung. Wer sich für Lackierarbeiten entscheidet, kommt ohne den Einsatz von Materialien auf einen Betrag in Höhe von 104,63 Euro pro Stunde (2015: 100,54 Euro).

Quelle:  http://www.autoservicepraxis.de/unterschiedliche-entwicklungen-2063258.html

15.02.2018 - Neues mattes Klarlacksystem aus dem Hause Octoral

Neues aus dem Hause Valspar Automotive. Mit dem Octoral Klarlack matt erhalten K+L Betriebe die Möglichkeit, sowohl OEM-Decklacke als auch kundenspezifische Lackierungen dem Original entsprechend nachzubilden bzw. auszugleichen.

„Octoral Klarlack Mat gewährleistet jetzt, dass Lackierer schnell und zuverlässig eine widerstandsfähige Decklackierung von sehr guter Qualität erzielen können, die den jeweiligen Vorgaben genau entspricht.“ – mit diesen Worten bringt EMEAI-Geschäftsführer Theo Wemmers die Vorteile des neuen Produkts auf den Punkt. In der tat unterscheidet sich das neue Produkt in puncto Beständigkeit und Widerstandsfähigkeit nicht vom Original der Autohersteller und steht qualitativ auf ein- und derselben Stufe.

Verwendet wird dabei ein Klarlack-Matt Fächer, der exaktes Arbeiten ermöglicht. Dies wird auch dadurch erleichtert, dass die Mattgrade durch die Kombination von zwei Klarlacken (Matt und Seidenglanz) und einem speziellen Härter sowie Verdünner erzielt werden. Das Auftragen der Lackierung sollte im Kreuzgang, also in mehreren Schichten mit Variation um 90 Grad, erfolgen.

Zuletzt sind die geringen Ablüftzeiten des Octoral Klarlack matt zu erwähnen, die nach Angaben des Herstellers sogar um zehn bis 15 Prozent unter denen der meisten Wettbewerber liegen.

Quelle: https://www.fml-aktuell.de/

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